Von den Rolling Stones, Necrophobic und den 70ern…

Vor vielen Jahren habe ich mir das Album „Death to All“ der schwedischen Okkult-Band Necrophobic zugelegt. Die Scheibe habe ich ein paar Mal gehört, für nicht besonders gut empfunden und dann im CD-Regal verstauben lassen…

Nun hatte ich aber letztens trinkfröhlichen Besuch von einem Kumpel, der sich gerade erst das aktuelle Album dieser Gruppe gekauft hatte. Wir haben reingehört, mir gefiel es, und plötzlich meinte er, er würde gerne das Lied von der „Death to All“ hören, welches ich ihm vor langer Zeit einmal vorgespielt hatte, und das wie „Paint it, black“ von den Rolling Stones klingen würde… „Von den Rolling Stones, Necrophobic und den 70ern…“ weiterlesen

Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire

Ich finde es schade, dass Gedichte über keinen allzuguten Ruf verfügen. Die meisten Menschen erachten sie als langweilig, uninteressant, vielleicht gar als spießig oder anstrengend zu lesen.
Und ja, in den meisten Fällen muss ich leider zustimmen. Gedichte können bisweilen abschreckend sein, allein schon aufgrund ihrer Form: Die Zeilen sind kurz und füllen die Seite nicht aus; in die wenigen Worte, die dort geschrieben stehen, muss viel hinein interpretiert werden; und darüber hinaus können Dinge, die sich reimen, sehr nervig sein. „Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire“ weiterlesen

„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend


Johann Wolfang von Goethe hat große Werke geschrieben, aber auch kleine und feine. Eines davon gebe ich hier wieder – ohne philosophische Hintergedanken, einfach nur ein kleines Gedicht für den Abend… „„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend“ weiterlesen

…von Steppenwölfen & Unsterblichen

Es mag aufgefallen sein, dass nach der Überarbeitung meiner Seite einige Artikel verschwunden sind, unter anderem auch die Auszüge aus Hermann Hesses „Traktat vom Steppenwolf“. Grund dafür ist, dass dieser Text mir im Nachhinein doch als zu lang für diese Plattform erscheint, und ich auch nicht seitenlang die Gedanken eines anderen abtippen will, so sehr ich in den meisten Fällen diesen Gedanken auch zustimme.

Dennoch verweile ich beim Steppenwolf, denn dieses Buch enthält weitere – in die Haupthandlung eingebettete – Texte, die ich für sehr erwähnenswert halte. „…von Steppenwölfen & Unsterblichen“ weiterlesen

Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral

Wieder einmal treibt es mich dazu, eine Rezension zu einem Album zu schreiben, welches schon viele Jahre auf dem Buckel hat, sich schon ewig in meinem Besitz befindet, und das nach wie vor eines der besten überhaupt ist: „The Secrets of the Black Arts“ von DARK FUNERAL.

Dark Funeral ist eine Band, die ansonsten nicht zu meinen Favoriten zählt, weil sie vor allem eines ist: Schnell. Rasendes Tempo, die Gitarren rauf und runter, immer schneller, lauter, extremer… Ich persönlich bevorzuge eher Black Metal im mittleren bzw. langsamen Tempobereich, reinen Knüppelorgien kann ich nur selten etwas abgewinnen. Doch es gibt Ausnahmen, und bei „The Secrets of the Black Arts“ handelt es sich um eine solche. „Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral“ weiterlesen

Goethes „Der Erlkönig“

Die wohl berühmteste Ballade Johann von Goethes, die den meisten wohl noch aus ihrer Schulzeit bekannt sein dürfte. In vermutlich jedem Deutschbuch wird dieser Text behandelt, meist mit der Aufgabe versehen, ihn neu zu interpretieren – sei es musikalisch, malerisch oder in zeitgemäßen Worten. Nichtsdestotrotz gehört der Erlkönig zu den herausragendensten Werken des weimarer Dichters und erweist sich als absolut würdig, auf SchädelTrauma besprochen zu werden. „Goethes „Der Erlkönig““ weiterlesen

Alte Schule: „Don’t break the Oath“ von Mercyful Fate

Zu Beginn der 80er-Jahre veröffentlichte eine Band namens Venom ein Album, welches den Titel „Black Metal“ trug… Darauf zu hören war dreckiger Heavy Metal, dessen Texte überwiegend von Satanismus und okkulten Dingen erzählten. Schnell wurde von anderen Metal-Bands, die über dieselben Thematiken sangen, gesagt, ihre Musik würde klingen „wie Black Metal von Venom“, und irgendwann nur noch „wie Black Metal“. Und damit wurde in den 80ern jede okkulte Metal-Band, egal welcher Spielart, zu Black Metal… „Alte Schule: „Don’t break the Oath“ von Mercyful Fate“ weiterlesen