Vom Sinn des Black Metals – Teil 2

In diesem zweiten Teil meines Artikels möchte ich mich einigen anderen Aspekten aus Vyshynskys Vortrag zuwenden. Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, kann ihn hier einsehen, der Vortrag selbst befindet sich hier.


Am Ende seiner Rede spricht Vyshynsky von einem Paradoxon des Black Metals: Auf der einen Seite beziehen Musiker und Texte sich häufig auf gewisse Traditionen (z.B. auf heidnische Bräuche) und wollen diese gar wiederbeleben, auf der anderen Seite geht es um das Niederreißen von Werten und Traditionen (z.B. Zerstörung der christlichen Moral). Der Black Metal ist also sowohl traditionell orientiert, als auch revolutionär. Der Blick geht gleichermaßen in Vergangenheit und Zukunft, man will Neues schaffen und zugleich Altes wiederbeleben. Zitat: „… the philosophy of the Black Arts, paradoxically, is teetering on the edge of the Tradition (the Paganism and the Nationalism) – and the Revolution (the Satanism and die Nihilism).“ „Vom Sinn des Black Metals – Teil 2“ weiterlesen

TraumaLyrik I: Nargaroths „…vom freien Willen eines schwarzen Einhorns“

Da ich zu denjenigen gehöre, die sich noch CDs kaufen und Wert legen auf ein gut gestaltetes Booklet, komme ich immer wieder in den Genuss, die Texte der Lieder zu lesen, welche ich höre. Es gibt einige Songtexte, die mir sehr gut gefallen, und einige davon will ich im Laufe der Zeit hier vorstellen.

Da es in dieser Rubrik erst nur um Musik gehen sollte, wollte ich sie ursprünglich „Schwarzmetallische Lyrik“ nennen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich auch andere Schriften besprechen werde (ich denke da an Texte von Baudelaire oder Goethe, oder an kurze Erzählungen von Poe oder Lovecraft). Deshalb halte ich einen allgemeineren Titel für angebracht, und so lautet der Name dieser Rubrik nun „TraumaLyrik“. „TraumaLyrik I: Nargaroths „…vom freien Willen eines schwarzen Einhorns““ weiterlesen

„Black Metal ist Krieg“ – Altes, neu rezensiert

Dies ist eine Rezension zu Nargaroths großartiger Scheibe „Black Metal ist Krieg – A Dedication Monument“. Ich gehe davon aus, dass bereits einige Besprechungen dieses Albums existieren, zumal die Platte mittlerweile auch schon über 15 Jahre alt ist (erschienen 2001). Nichtsdestotrotz verfasse ich hier meine eigene Rezension, da ich dieses Album für eines der besten überhaupt halte und Lust habe, darüber zu schreiben. „„Black Metal ist Krieg“ – Altes, neu rezensiert“ weiterlesen