Ist Black Metal anti-objektiv?

Immer wieder lese ich in Interviews oder auf Internetseiten Aussagen von Verehrern des Black Metals, dass sie besonders großen Wert auf eine subjektive Betrachtungsweise legen, sei es Rezensionen betreffend, den allgemeinen Umgang mit Musik oder sonstiges. So steht beispielsweise auf der Seite von Black Salvation folgende Aussage zu lesen: „Alles, was ihr in Zukunft auf Black Salvation lesen werdet, ist immer komplett subjektiv gehalten; das heißt, dass Objektivität (so sehr mir diese im real life auch wichtig ist), hier nicht gerade außen vor bleibt, aber dennoch nur äußerst rudimentär vorhanden ist.“
Aus einem (elektronischen) Briefwechsel zwischen mir und Kraehenblut, dem Betreiber von Unholy Black Art of Ritual, ergab sich von Seiten Kraehenbluts diese Äußerung: „Auch gerade durch diese gezielt subjektive Note möchte ich dem Leser eine Alternative zu den meiner Meinung nach immer stumpfer werdenden Magazinen und Online-Zines geben, bei denen wohl immer öfters Quantität über Qualität geht.“ „Ist Black Metal anti-objektiv?“ weiterlesen

Vom schwarzen Metall…

Black Metal, was ist das eigentlich? Ein musikalisches Genre? Eine Unterkategorie des Metals und damit der härteren Rockmusik? Eine Subkultur, eine Philosophie, eine Lebenseinstellung?

Nargaroth sagt „Black Metal ist Krieg“ – Krieg gegen was? Gegen Angepasstheit? Gegen Mainstream und Kommerz? Gegen 08/15-Party-Gedudel? Oder gegen bestimmte Weltanschauungen wie das Christentum und andere „lichte“ Religionen? Ein Krieg gegen die Fröhlichkeit und „Friede, Freude, Eierkuchen-Mentalitat“? Gegen Oberflächlichkeit und Heuchelei? Krieg wogegen..? „Vom schwarzen Metall…“ weiterlesen