Lyrik & Poesie – Teil 1: Flucht durch das Runentor (zu den Sternen)

An dieser Stelle präsentiere ich stolz einen ersten Gastbeitrag auf meiner Seite, nämlich einen wunderbaren Text aus der Feder Kraehenbluts, dem Betreiber des von mir hochgeschätzten Rezensions-Blogs Unholy Black Art of Ritual.
Dies wird – so hoffe ich – der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit, da in naher Zukunft auch die eine oder andere SchädelTrauma-Rezension auf Unholy Black Art of Ritual erscheinen wird. „Lyrik & Poesie – Teil 1: Flucht durch das Runentor (zu den Sternen)“ weiterlesen

Eine Reise in schwarze Gefilde: „Nachtmeerfahrten“ von Simone Stölzel

„Denn je mehr man im Gefolge von Aufklärung und Industrialisierung das Geistersehen und den weithin grassierenden Aberglauben bekämpfte, ihn als lächerlich oder primitiv abkanzelte, desto entschiedener begannen die alten und neuen Gespenster die Literatur zu bevölkern.“

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Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral

Wieder einmal treibt es mich dazu, eine Rezension zu einem Album zu schreiben, welches schon viele Jahre auf dem Buckel hat, sich schon ewig in meinem Besitz befindet, und das nach wie vor eines der besten überhaupt ist: „The Secrets of the Black Arts“ von DARK FUNERAL.

Dark Funeral ist eine Band, die ansonsten nicht zu meinen Favoriten zählt, weil sie vor allem eines ist: Schnell. Rasendes Tempo, die Gitarren rauf und runter, immer schneller, lauter, extremer… Ich persönlich bevorzuge eher Black Metal im mittleren bzw. langsamen Tempobereich, reinen Knüppelorgien kann ich nur selten etwas abgewinnen. Doch es gibt Ausnahmen, und bei „The Secrets of the Black Arts“ handelt es sich um eine solche. „Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral“ weiterlesen

Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum

„Filosofem ist ein perfektes Album; es braucht nicht einmal Worte, weil es so vollkommen ist – man kann es nicht fassen. Wirklich erstaunlich, dass ein menschliches Wesen in der Lage war, so etwas aus dem Nichts zu erschaffen.“
– mit diesen Worten des Shining-Sängers Niklas Kvarforth beginnt das Kapitel über Burzum in Dayal Pattersons  wunderbar recherchiertem Buch „Black Metal – Evolution of the Cult“. Und dem lässt sich kaum etwas hinzufügen, denn ‚Filosofem‘ ist große und vollkommene Kunst. Viel wurde schon darüber gesagt, und noch mehr wurde diskutiert über Burzum und den Mann hinter dieser Ein-Mann-Band, namentlich Varg Vikernes.  „Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum“ weiterlesen

Vom Sinn des Black Metals – Teil 2

In diesem zweiten Teil meines Artikels möchte ich mich einigen anderen Aspekten aus Vyshynskys Vortrag zuwenden. Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, kann ihn hier einsehen, der Vortrag selbst befindet sich hier.


Am Ende seiner Rede spricht Vyshynsky von einem Paradoxon des Black Metals: Auf der einen Seite beziehen Musiker und Texte sich häufig auf gewisse Traditionen (z.B. auf heidnische Bräuche) und wollen diese gar wiederbeleben, auf der anderen Seite geht es um das Niederreißen von Werten und Traditionen (z.B. Zerstörung der christlichen Moral). Der Black Metal ist also sowohl traditionell orientiert, als auch revolutionär. Der Blick geht gleichermaßen in Vergangenheit und Zukunft, man will Neues schaffen und zugleich Altes wiederbeleben. Zitat: „… the philosophy of the Black Arts, paradoxically, is teetering on the edge of the Tradition (the Paganism and the Nationalism) – and the Revolution (the Satanism and die Nihilism).“ „Vom Sinn des Black Metals – Teil 2“ weiterlesen

„Des Satans Diener ziehen durch das Land“ – Lupan verkünden den Krieg

Wenn man heutzutage nach neuen bzw. einem selbst noch unbekannten Bands Ausschau hält, dann hat man es schwer.  Schwer deshalb, weil es so einfach ist: Unmengen an Bands tummeln sich bei Youtube & Co,  wieder und wieder wird man auf Facebook mit Alben und Liedern, von denen man nie zuvor gehört hat, überschüttet.
Die Auswahl ist gigantisch, und alles zu hören ist unmöglich. „„Des Satans Diener ziehen durch das Land“ – Lupan verkünden den Krieg“ weiterlesen

„Auf Paderborns verlassenen Straßen“: Black Metal von Infesting Swarm

Ich finde, lokale Dinge sollten unterstützt werden. Nicht unbedingt alles, was im lokalen Bereich geschieht, aber manches davon ist es durchaus wert. So versuche ich z.B. meine Lebensmittel aus regionalem Anbau zu bekommen, soweit dies möglich ist. Und man sollte auch nicht immer gleich alles im Internet bestellen, sondern erstmal die Geschäfte der eigenen Umgebung erkunden – und dort in kleine Läden gehen, inhabergeführt, nicht in die großen Ketten. Aber hier soll es gar nicht um Ernährung gehen oder um den Einzelhandel – ich habe mir nämlich vorgenommen, das Album einer lokalen Band zu rezensieren, was in meinem Fall heißt: Einer Band aus Paderborn. „„Auf Paderborns verlassenen Straßen“: Black Metal von Infesting Swarm“ weiterlesen