Die Peripherie der Musik

Wer sich ein Album in physischer Form beschafft, also auf Schallplatte, Kassette oder auf CD, der bekommt in der Regel nicht nur die reine Musik an sich geboten, sondern er bekommt mehr. Und um dieses „mehr“ soll es im folgenden Artikel gehen. „Die Peripherie der Musik“ weiterlesen

Gedanken zur Reinkarnation…

An dieser Stelle möchte ich einige Überlegungen niederschreiben, die Wiedergeburt betreffend. Denn im Laufe der Jahre hat sich in mir der Glaube an diese entwickelt, auch wenn ich selbstverständlich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass es so etwas wie Reinkarnation tatsächlich gibt.

 

„Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, so will man das für ein Beispiel der Vergänglichkeit deuten. Ein schlechtes Beispiel, denn nach wenigen Monaten wachsen auf dem Baum junge Blätter, und es wird ein Frühling, der ganz so ist, wie die früheren waren…“

– Peter Rosegger (österr. Schriftsteller)

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…von Steppenwölfen & Unsterblichen

Es mag aufgefallen sein, dass nach der Überarbeitung meiner Seite einige Artikel verschwunden sind, unter anderem auch die Auszüge aus Hermann Hesses „Traktat vom Steppenwolf“. Grund dafür ist, dass dieser Text mir im Nachhinein doch als zu lang für diese Plattform erscheint, und ich auch nicht seitenlang die Gedanken eines anderen abtippen will, so sehr ich in den meisten Fällen diesen Gedanken auch zustimme.

Dennoch verweile ich beim Steppenwolf, denn dieses Buch enthält weitere – in die Haupthandlung eingebettete – Texte, die ich für sehr erwähnenswert halte. „…von Steppenwölfen & Unsterblichen“ weiterlesen

Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral

Wieder einmal treibt es mich dazu, eine Rezension zu einem Album zu schreiben, welches schon viele Jahre auf dem Buckel hat, sich schon ewig in meinem Besitz befindet, und das nach wie vor eines der besten überhaupt ist: „The Secrets of the Black Arts“ von DARK FUNERAL.

Dark Funeral ist eine Band, die ansonsten nicht zu meinen Favoriten zählt, weil sie vor allem eines ist: Schnell. Rasendes Tempo, die Gitarren rauf und runter, immer schneller, lauter, extremer… Ich persönlich bevorzuge eher Black Metal im mittleren bzw. langsamen Tempobereich, reinen Knüppelorgien kann ich nur selten etwas abgewinnen. Doch es gibt Ausnahmen, und bei „The Secrets of the Black Arts“ handelt es sich um eine solche. „Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral“ weiterlesen

Vom Sinn des Black Metals – Teil 2

In diesem zweiten Teil meines Artikels möchte ich mich einigen anderen Aspekten aus Vyshynskys Vortrag zuwenden. Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, kann ihn hier einsehen, der Vortrag selbst befindet sich hier.


Am Ende seiner Rede spricht Vyshynsky von einem Paradoxon des Black Metals: Auf der einen Seite beziehen Musiker und Texte sich häufig auf gewisse Traditionen (z.B. auf heidnische Bräuche) und wollen diese gar wiederbeleben, auf der anderen Seite geht es um das Niederreißen von Werten und Traditionen (z.B. Zerstörung der christlichen Moral). Der Black Metal ist also sowohl traditionell orientiert, als auch revolutionär. Der Blick geht gleichermaßen in Vergangenheit und Zukunft, man will Neues schaffen und zugleich Altes wiederbeleben. Zitat: „… the philosophy of the Black Arts, paradoxically, is teetering on the edge of the Tradition (the Paganism and the Nationalism) – and the Revolution (the Satanism and die Nihilism).“ „Vom Sinn des Black Metals – Teil 2“ weiterlesen

Dissections „Where dead Angels lie“

Dissection. Eine der besten Bands, die es je gegeben hat. Gegeben hat, denn diese großartige Gruppe aus Schweden existiert seit 2006 nicht mehr. Drei Alben wurden eingespielt, und vor allem mit den ersten beiden wurde Musikgeschichte geschrieben.

Musikalisch sind Dissection zwischen Black Metal und melodischem Death einzuordnen, und auf beide Stilrichtungen übten sie enormen Einfluss aus. Den Black Metal machten sie – und das klingt jetzt sehr ketzerisch, ich weiß – salonfähiger. Das Raue und Hässliche wurde entfernt, dafür wurden Melodien eingefügt, die auch Nicht-Black Metaller ansprechen. Ich würde sogar behaupten – wieder Ketzerei – dass solche Bands wie Dimmu Borgir ohne Dissections Einfluss nicht so klingen würden, wie sie heutzutage klingen. Beide Gruppen würde ich aber niemals auf eine Stufe stellen, denn im Gegensatz zu Dimmu Borgir fehlen bei Dissection die kommerziellen Ambitionen. „Dissections „Where dead Angels lie““ weiterlesen

Vom schwarzen Metall…

Black Metal, was ist das eigentlich? Ein musikalisches Genre? Eine Unterkategorie des Metals und damit der härteren Rockmusik? Eine Subkultur, eine Philosophie, eine Lebenseinstellung?

Nargaroth sagt „Black Metal ist Krieg“ – Krieg gegen was? Gegen Angepasstheit? Gegen Mainstream und Kommerz? Gegen 08/15-Party-Gedudel? Oder gegen bestimmte Weltanschauungen wie das Christentum und andere „lichte“ Religionen? Ein Krieg gegen die Fröhlichkeit und „Friede, Freude, Eierkuchen-Mentalitat“? Gegen Oberflächlichkeit und Heuchelei? Krieg wogegen..? „Vom schwarzen Metall…“ weiterlesen