Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum

„Filosofem ist ein perfektes Album; es braucht nicht einmal Worte, weil es so vollkommen ist – man kann es nicht fassen. Wirklich erstaunlich, dass ein menschliches Wesen in der Lage war, so etwas aus dem Nichts zu erschaffen.“
– mit diesen Worten des Shining-Sängers Niklas Kvarforth beginnt das Kapitel über Burzum in Dayal Pattersons  wunderbar recherchiertem Buch „Black Metal – Evolution of the Cult“. Und dem lässt sich kaum etwas hinzufügen, denn ‚Filosofem‘ ist große und vollkommene Kunst. Viel wurde schon darüber gesagt, und noch mehr wurde diskutiert über Burzum und den Mann hinter dieser Ein-Mann-Band, namentlich Varg Vikernes.  „Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum“ weiterlesen

Die Musik der Einzelkämpfer

Es ist auffällig wie bezeichnend, dass der Black Metal unter seinen Geschwistern dasjenige Genre ist, in welchem die meisten Ein-Mann-Bands existieren. Mit Sicherheit gibt es auch Death oder Thrash Metal-Bands, die nur aus einer Person bestehen, doch auf Anhieb ist mir da keine bekannt…

Ich will ein wenig der Frage nachgehen, woran dies wohl liegen mag. Wirklich eine Antwort darauf finden werde ich nicht können, denn ich bin kein Musiker. Aber ich schreibe, und auch das tut man ja in der Regel alleine. „Die Musik der Einzelkämpfer“ weiterlesen

Vom Sinn des Black Metals – Teil 1

In meinem allerersten Beitrag für diesen Blog habe ich die Frage gestellt, ob es neben den destruktiven und zerstörerischen Aspekten des Black Metals auch positive, vielleicht gar schöpferische Gesichtspunkte gibt. Ob da irgendwo eine Pro-Haltung existiert, statt nur der offensichtlichen Anti-Einstellung.
Mit einer ähnlichen Frage hat sich auch ein Philosoph aus Osteuropa namens Sviatoslav Vyshynsky beschäftigt. Im Dezember 2016 hielt dieser junge Mann eine Rede im Vorfeld des Asgardsrei-Festivals in Kiew. In dieser Rede wird der Sinn des Black Metals behandelt, sowie seine Bedeutung für unsere gegenwärtige Zeit. „Vom Sinn des Black Metals – Teil 1“ weiterlesen