Vom Sinn des Black Metals – Teil 2

In diesem zweiten Teil meines Artikels möchte ich mich einigen anderen Aspekten aus Vyshynskys Vortrag zuwenden. Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, kann ihn hier einsehen, der Vortrag selbst befindet sich hier.


Am Ende seiner Rede spricht Vyshynsky von einem Paradoxon des Black Metals: Auf der einen Seite beziehen Musiker und Texte sich häufig auf gewisse Traditionen (z.B. auf heidnische Bräuche) und wollen diese gar wiederbeleben, auf der anderen Seite geht es um das Niederreißen von Werten und Traditionen (z.B. Zerstörung der christlichen Moral). Der Black Metal ist also sowohl traditionell orientiert, als auch revolutionär. Der Blick geht gleichermaßen in Vergangenheit und Zukunft, man will Neues schaffen und zugleich Altes wiederbeleben. Zitat: „… the philosophy of the Black Arts, paradoxically, is teetering on the edge of the Tradition (the Paganism and the Nationalism) – and the Revolution (the Satanism and die Nihilism).“ „Vom Sinn des Black Metals – Teil 2“ weiterlesen

Vom Sinn des Black Metals – Teil 1

In meinem allerersten Beitrag für diesen Blog habe ich die Frage gestellt, ob es neben den destruktiven und zerstörerischen Aspekten des Black Metals auch positive, vielleicht gar schöpferische Gesichtspunkte gibt. Ob da irgendwo eine Pro-Haltung existiert, statt nur der offensichtlichen Anti-Einstellung.
Mit einer ähnlichen Frage hat sich auch ein Philosoph aus Osteuropa namens Sviatoslav Vyshynsky beschäftigt. Im Dezember 2016 hielt dieser junge Mann eine Rede im Vorfeld des Asgardsrei-Festivals in Kiew. In dieser Rede wird der Sinn des Black Metals behandelt, sowie seine Bedeutung für unsere gegenwärtige Zeit. „Vom Sinn des Black Metals – Teil 1“ weiterlesen