Achtung Überfall- Psicosfera

Zwei Gitarren, ein Bass und ein Schlagzeug verspeisen Frickelbands wie The Ocean und Post Black Metal-Bands wie Year of no Light zum Frühstück und reichen den Drecksäcken von Odraza die Hand. „Achtung Überfall- Psicosfera“ weiterlesen

Life has gone on long enough von NONE

Froh, dass es bis hierhin ging.

Bandcamp spielte mir ich weiß nicht warum als erstes Lied sieben. Sozusagen das Titellied – ‚Life is long enough‘. Und ich danke Satan dafür.

Das beginnt mit einem echoenden, gequälten Ausatmen, und eine langsame, düstere, eintönige Gitarre stimmt an. Dazu ein lustloses, missmutiges Schlagzeug. Aber interessant… schön negativ. Und was ist das… auf einmal echot aus dem Hintergrund ein Männerlachen… aber kein „Lachen“. Es klingt sofort elend, wird traurig, wird leidend, hysterisch, wahnsinnig, resignierend, weinerlich, boshaft… man meint, in dem sich dazu steigernden fiesen Ausatmen das Wort „Nothing“ zu vernehmen.
…und dann wird man überrollt. „Life has gone on long enough von NONE“ weiterlesen

Cascadian Black Metal – Wither von Drawn into Descent

Kürzlich wurde mir die Musikrichtung „Cascadian Black Metal“ zugetragen. Wie sich herausstellte, mochte ich bereits viele der Bands, die damit beschrieben werden. Nur den Begriff hatte ich nie zuvor gehört.

Was ist eine Kaskade? Recherchen ergeben: Ein Wasserfall in Form von Stufen. Das passt bereits. Außerdem: Im übertragenen Sinne eine Verkettung von Ereignissen oder Prozessen, wobei alle Ereignisse auf die vorhergehenden aufbauen. Das passt auch. „Cascadian Black Metal – Wither von Drawn into Descent“ weiterlesen

Dunkle Wasser, schwarze Fluten – „Realms“ von DARKHER

Nachdem meine Black Metal-Rezensionen nun ihren Platz bei Unholy Black Art Of Ritual gefunden haben, möchte ich mich an dieser Stelle einer musikalischen Darbietung aus einem anderen Genre widmen – auch wenn es mir in diesem Fall schwer fällt, das Genre eindeutig zu definieren; am ehesten würde ich von Dark Folk sprechen, versehen mit einer emotionsgeladenen Portion an düsterer Rockmusik… „Dunkle Wasser, schwarze Fluten – „Realms“ von DARKHER“ weiterlesen

Eine Reise in schwarze Gefilde: „Nachtmeerfahrten“ von Simone Stölzel

„Denn je mehr man im Gefolge von Aufklärung und Industrialisierung das Geistersehen und den weithin grassierenden Aberglauben bekämpfte, ihn als lächerlich oder primitiv abkanzelte, desto entschiedener begannen die alten und neuen Gespenster die Literatur zu bevölkern.“

„Eine Reise in schwarze Gefilde: „Nachtmeerfahrten“ von Simone Stölzel“ weiterlesen

Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral

Wieder einmal treibt es mich dazu, eine Rezension zu einem Album zu schreiben, welches schon viele Jahre auf dem Buckel hat, sich schon ewig in meinem Besitz befindet, und das nach wie vor eines der besten überhaupt ist: „The Secrets of the Black Arts“ von DARK FUNERAL.

Dark Funeral ist eine Band, die ansonsten nicht zu meinen Favoriten zählt, weil sie vor allem eines ist: Schnell. Rasendes Tempo, die Gitarren rauf und runter, immer schneller, lauter, extremer… Ich persönlich bevorzuge eher Black Metal im mittleren bzw. langsamen Tempobereich, reinen Knüppelorgien kann ich nur selten etwas abgewinnen. Doch es gibt Ausnahmen, und bei „The Secrets of the Black Arts“ handelt es sich um eine solche. „Verborgene Schönheiten: „The Secrets of the Black Arts“ von Dark Funeral“ weiterlesen

Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum

„Filosofem ist ein perfektes Album; es braucht nicht einmal Worte, weil es so vollkommen ist – man kann es nicht fassen. Wirklich erstaunlich, dass ein menschliches Wesen in der Lage war, so etwas aus dem Nichts zu erschaffen.“
– mit diesen Worten des Shining-Sängers Niklas Kvarforth beginnt das Kapitel über Burzum in Dayal Pattersons  wunderbar recherchiertem Buch „Black Metal – Evolution of the Cult“. Und dem lässt sich kaum etwas hinzufügen, denn ‚Filosofem‘ ist große und vollkommene Kunst. Viel wurde schon darüber gesagt, und noch mehr wurde diskutiert über Burzum und den Mann hinter dieser Ein-Mann-Band, namentlich Varg Vikernes.  „Black Metal & Meditation: „Filosofem“ von Burzum“ weiterlesen