TraumLyrik VII: „Der Erlkönig“

Die wohl berühmteste Ballade Johann von Goethes, die den meisten wohl noch aus ihrer Schulzeit bekannt sein dürfte. In vermutlich jedem Deutschbuch wird dieser Text behandelt, meist mit der Aufgabe versehen, ihn neu zu interpretieren – sei es musikalisch, malerisch oder in zeitgemäßen Worten. Nichtsdestotrotz gehört der Erlkönig zu den herausragendensten Werken des weimarer Dichters und erweist sich als absolut würdig, auf SchädelTrauma besprochen zu werden. „TraumLyrik VII: „Der Erlkönig““ weiterlesen

TraumaLyrik V: Goethes „Der untreue Knabe“

Hier ein Stück deutsches Kulturgut: „Der untreue Knabe“ von Johann Wolfgang von Goethe.

Schwierig, ein paar einleitende Worte zu finden. Ich will nichts vorwegnehmen und den Leser auch nicht beeinflussen – aber irgendetwas muss ich sagen.

Diese Ballade ist – und ich drücke mich hier bewusst altmodisch aus – von „schauerlichem Charakter“. Sie ist gruselig, wobei man bedenken muss, dass dieser Begriff vor zweihundert Jahren vielleicht noch anders aufgefasst wurde ist als heute. Deshalb muss man sich wohl darauf einlassen; den modernen Horror vergessen und im Dunkeln weiterlesen. „TraumaLyrik V: Goethes „Der untreue Knabe““ weiterlesen

Der Vater des Horrors: H.P. Lovecraft

Heute gibt es mal ein Video. Dieses stammt nicht von mir, sondern von einem Youtuber namens PHilosoPHie, welcher mir freundlicherweise erlaubt hat, sein Video in meinem Blog zu teilen.

Das Thema lautet: Howard Phillips Lovecraft. Meiner Meinung nach einer der größten Schriftsteller aller Zeiten, der Vater des modernen Horrors. Bevor er kam, da gab es nur Gruselgeschichten – schauerlich zwar, aber auf keinen Fall mit dem Begriff Horror zu bezeichnen. Durch ihn hielt ein neues Grauen Einzug in unsere Literatur: Wahnsinnige Kreaturen aus Parallelwelten, Tentakelwesen von jenseits der Sterne und verbotene, uralte Kulte aus vormenschlichen Zeiten. „Der Vater des Horrors: H.P. Lovecraft“ weiterlesen

TraumaLyrik II: Baudelaires „Der Albatros“

Ich erachte den Black Metal als eine der erhabensten Formen der Musik. Wie aber sieht das mit der Erhabenheit aus, wenn man sich mit dem profanen Alltag auseinandersetzen muss? Mit dem Job, den Einkäufen und nervigen Autoreparaturen? Wenn man sich in der „gewöhnlichen Welt“ bewegt, abseits von Erhabenheit, dunkler Romantik und ergreifender Kunst?

Wie reagiert man auf Menschen, deren Kunstverständnis sich von dem eigenen unterscheidet? Menschen, die „einfacher gestrickt“ sind, und die anspruchsvoller Kunst befremdlich, wenn nicht gar ablehnend gegenüberstehen (weil viele setzen anspruchsvoll mit langweilig gleich)? Die erhabenes/elitäres Verhalten als lächerlich empfinden? Nimmt man sich dann selbst ein wenig zurück und verhält sich „normaler“? Oder greift man zu Abwehrmaßnahmen, wie beispielsweise Arroganz? „TraumaLyrik II: Baudelaires „Der Albatros““ weiterlesen