Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire

Ich finde es schade, dass Gedichte über keinen allzuguten Ruf verfügen. Die meisten Menschen erachten sie als langweilig, uninteressant, vielleicht gar als spießig oder anstrengend zu lesen.
Und ja, in den meisten Fällen muss ich leider zustimmen. Gedichte können bisweilen abschreckend sein, allein schon aufgrund ihrer Form: Die Zeilen sind kurz und füllen die Seite nicht aus; in die wenigen Worte, die dort geschrieben stehen, muss viel hinein interpretiert werden; und darüber hinaus können Dinge, die sich reimen, sehr nervig sein. „Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire“ weiterlesen

„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend


Johann Wolfang von Goethe hat große Werke geschrieben, aber auch kleine und feine. Eines davon gebe ich hier wieder – ohne philosophische Hintergedanken, einfach nur ein kleines Gedicht für den Abend… „„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend“ weiterlesen

Die Peripherie der Musik

Wer sich ein Album in physischer Form beschafft, also auf Schallplatte, Kassette oder auf CD, der bekommt in der Regel nicht nur die reine Musik an sich geboten, sondern er bekommt mehr. Und um dieses „mehr“ soll es im folgenden Artikel gehen. „Die Peripherie der Musik“ weiterlesen

Monotheismus – billiger Massengeschmack

Dies hier soll nun keine Hasstirade gegen monotheistische Religionen sein, diese Aufgabe wird schon von tausenden von Black Metal-Songs übernommen. Ich will lediglich ein paar Gedanken zu Papier bringen, bezogen vor allem auf die zwei größten Glaubensgemeinschaften monotheistischer Art, nämlich Christentum und Islam.


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Schöner Winter, tödlicher Winter: „Winternacht“ von Nikolaus Lenau

Im Zuge der Vorbereitungen zu meinem Winterartikel bin ich auf ein unsagbar stimmungsvolles Gedicht des österreichischen Schriftstellers Nikolaus Lenau (1802 – 1850) gestoßen, welches ich meinen Lesern nicht vorenthalten will.

In zwei Abschnitten werden hier die beiden Seiten des Winters aufgezeigt: Zunächst die schöne, romantische; dann die brutale, todbringende. Lenau vereint diese vermeintlichen Gegensätze, so wie es der Winter selbst tut. Er spricht von Ruhe und Naturverbundenheit, um im nächsten Moment von blutgierigen Wölfen und quälenden Stürmen zu berichten. Der Winter bringt Frieden und Aufruhr zugleich, sein Wesen ist ambivalent und entzieht sich somit jedweder einseitigen Betrachtungsweise. „Schöner Winter, tödlicher Winter: „Winternacht“ von Nikolaus Lenau“ weiterlesen

Dunkle Wasser, schwarze Fluten – „Realms“ von DARKHER

Nachdem meine Black Metal-Rezensionen nun ihren Platz bei Unholy Black Art Of Ritual gefunden haben, möchte ich mich an dieser Stelle einer musikalischen Darbietung aus einem anderen Genre widmen – auch wenn es mir in diesem Fall schwer fällt, das Genre eindeutig zu definieren; am ehesten würde ich von Dark Folk sprechen, versehen mit einer emotionsgeladenen Portion an düsterer Rockmusik… „Dunkle Wasser, schwarze Fluten – „Realms“ von DARKHER“ weiterlesen

Black Metal & Winter – Brüder im Geiste

Während ich wohl vergeblich darauf warte, dass es in unseren Breitgraden endlich wieder einmal richtig schneit, lasse ich zumindest in meinem Kopf eine winterliche Landschaft entstehen und denke nach über diese schönste aller Jahreszeiten, in all ihren Facetten… „Black Metal & Winter – Brüder im Geiste“ weiterlesen