Lyrik & Poesie – Teil 1: Flucht durch das Runentor (zu den Sternen)

An dieser Stelle präsentiere ich stolz einen ersten Gastbeitrag auf meiner Seite, nämlich einen wunderbaren Text aus der Feder Kraehenbluts, dem Betreiber des von mir hochgeschätzten Rezensions-Blogs Unholy Black Art of Ritual.
Dies wird – so hoffe ich – der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit, da in naher Zukunft auch die eine oder andere SchädelTrauma-Rezension auf Unholy Black Art of Ritual erscheinen wird.

Viel mehr will ich nun auch gar nicht sagen, das Wort gehört Kraehenblut…

 

 

Hinaus in die kalte Leere der Welt
wandere ich, einsam und verlassen

Eine vergessene, tote Seele
umhüllt von totem Fleisch…

Mein Geist wandelt, gleich einem Schattenriss
durch die dichten Nebel des Winterwaldes
umgeben von endloser Dunkelheit
umgeben von Geistern
der Seelen
die einst waren vergessen.

Durch die Winterstürme schlendert daher
meine Gestalt
gibt es nichts, ja nichts, dass es lohnt,
das mich hier noch hält?

Langsam, langsam
öffnet sich der Himmel und lässt
weiße Flocken auf mich hernieder rieseln
gleich weißer Asche
eines abgebrannnten Herzens.

Durch die Nebel hindurch schauen sie
auf mich hinab,
die Sterne…
am dunklen Firmament da stehen sie,
stolz und in ihrer Erhabenheit, der
kalten Kristalle der Bäume gleich.

Mein Blick fällt auf ihre Pracht

Ach, könnt‘ ich nur sein wie die Sterne
fernab allem Irdischen
und fernab allem menschlichen Sein

Kein Schmerz,
Stille nur…

Im Nebel erblicken meine Augen ein Tor
ein schwarz-glänzender Bogen,
mit Runen verziert, ein kaltes
Licht von sich ausstrahlend.

Ich schreite hindurch…

Meine trauernde Seele trennte sich nun
endlich
von dieser blutig geschundenen Hülle
meines Menschseins… sie glitt hinauf
zu den Himmelskristallen und wurde selbst
zum leuchtenden Stern

Kein Schmerz,
nimmer mehr…
Stille nur…

 

  • Kraehenblut im Jahre 2008

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