Der Vater des Horrors: H.P. Lovecraft

Heute gibt es mal ein Video. Dieses stammt nicht von mir, sondern von einem Youtuber namens PHilosoPHie, welcher mir freundlicherweise erlaubt hat, sein Video in meinem Blog zu teilen.

Das Thema lautet: Howard Phillips Lovecraft. Meiner Meinung nach einer der größten Schriftsteller aller Zeiten, der Vater des modernen Horrors. Bevor er kam, da gab es nur Gruselgeschichten – schauerlich zwar, aber auf keinen Fall mit dem Begriff Horror zu bezeichnen. Durch ihn hielt ein neues Grauen Einzug in unsere Literatur: Wahnsinnige Kreaturen aus Parallelwelten, Tentakelwesen von jenseits der Sterne und verbotene, uralte Kulte aus vormenschlichen Zeiten.

Sein Cthulhu-Mythos sollte den meisten ein Begriff sein, zumal auch nicht wenige Bands aus dem Gothic- und Metalbereich sich hier bedient haben (ich denke da z.B. an Lieder wie „Lord of all Fevers & Plague“ von Morbid Angel, an „Kutulu!“ von The Vision Bleak oder „The Call of Ktulu“ von Metallica). Ganze Konzeptalben, inspiriert vom Geiste Lovecrafts, sind im Laufe der Jahre entstanden, und Musiker sowie Bands haben sich nach Kreaturen aus seinen Erzählungen benannt. Ich würde sogar behaupten, dass Cthulhu nach Der Herr der Ringe der größte literarische Einfluss auf den Metal ist.


In besagtem Video von PHilosoPHie wird der Horror des H.P. Lovecraft analytisch untersucht, allerdings ohne ihn dabei durch Rationalität oder wissenschaftliche Objektivität seiner emotionalen Stärke zu berauben. Das Grauen ist selbst in diesem Video unterschwellig spürbar, zumindest empfinde ich dies so, aber ich habe mich in den letzten Wochen auch ausführlich mit Lovecraft auseinandergesetzt (und das nicht zum ersten Mal).

Als gutes Beispiel für seine Besprechung hat PHilosoPHie die Geschichte „Die Farbe aus dem All“ gewählt. In dieser wird auf eindrucksvolle Weise jener kosmische Schrecken dargeboten, welcher typisch für Lovecraft ist: Der Leser wird konfrontiert mit einer undefinierbaren Macht aus fremden Welten, denen der Mensch hilflos ausgeliefert ist.

Ich kann eigentlich allem, was in dem Video gesagt wird, nur zustimmen. Zudem ist es recht anschaulich gestaltet, was mit sehr gefällt. Ein guter Beitrag zum Werke Lovecrafts, den ich gerne teile:

Ein Kommentar zu „Der Vater des Horrors: H.P. Lovecraft

  1. Vielen Dank für das Teilen und die positive Bewertung von meinem Video, hoffe, deine Leser können da auch was für sich raus ziehen 🙂 Dein Schreibstil gefällt mir im übrigen ziemlich gut, ein wenig zwischen journalistisch und literarisch. Ich bin zwar beim Black Metal nicht ganz so bewandert aber mir gefällt der Vergleich zu Tolkien, hört sich an, als wäre Lovecraft für einige Bands aus dem Genre ein ähnlicher Einfluss wie Tolkien bei Led Zeppelin 😉

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