Vom Traum, die Menschheit zu töten – Montag

Montags ists. Und welches Gefühl ist es, das da alle anderen überlagert? Hass.
Dem habe ich mich heute hingegeben und ein Medley geschrieben. Sell your soul to evil, sell your soul to death. Ich freu mich, wenn jemand die ein oder andere passende Zeile hinzufügt. „Vom Traum, die Menschheit zu töten – Montag“ weiterlesen

Achtung Überfall- Psicosfera

Zwei Gitarren, ein Bass und ein Schlagzeug verspeisen Frickelbands wie The Ocean und Post Black Metal-Bands wie Year of no Light zum Frühstück und reichen den Drecksäcken von Odraza die Hand. „Achtung Überfall- Psicosfera“ weiterlesen

Von den Rolling Stones, Necrophobic und den 70ern…

Vor vielen Jahren habe ich mir das Album „Death to All“ der schwedischen Okkult-Band Necrophobic zugelegt. Die Scheibe habe ich ein paar Mal gehört, für nicht besonders gut empfunden und dann im CD-Regal verstauben lassen…

Nun hatte ich aber letztens trinkfröhlichen Besuch von einem Kumpel, der sich gerade erst das aktuelle Album dieser Gruppe gekauft hatte. Wir haben reingehört, mir gefiel es, und plötzlich meinte er, er würde gerne das Lied von der „Death to All“ hören, welches ich ihm vor langer Zeit einmal vorgespielt hatte, und das wie „Paint it, black“ von den Rolling Stones klingen würde… „Von den Rolling Stones, Necrophobic und den 70ern…“ weiterlesen

Life has gone on long enough von NONE

Froh, dass es bis hierhin ging.

Bandcamp spielte mir ich weiß nicht warum als erstes Lied sieben. Sozusagen das Titellied – ‚Life is long enough‘. Und ich danke Satan dafür.

Das beginnt mit einem echoenden, gequälten Ausatmen, und eine langsame, düstere, eintönige Gitarre stimmt an. Dazu ein lustloses, missmutiges Schlagzeug. Aber interessant… schön negativ. Und was ist das… auf einmal echot aus dem Hintergrund ein Männerlachen… aber kein „Lachen“. Es klingt sofort elend, wird traurig, wird leidend, hysterisch, wahnsinnig, resignierend, weinerlich, boshaft… man meint, in dem sich dazu steigernden fiesen Ausatmen das Wort „Nothing“ zu vernehmen.
…und dann wird man überrollt. „Life has gone on long enough von NONE“ weiterlesen

Cascadian Black Metal – Wither von Drawn into Descent

Kürzlich wurde mir die Musikrichtung „Cascadian Black Metal“ zugetragen. Wie sich herausstellte, mochte ich bereits viele der Bands, die damit beschrieben werden. Nur den Begriff hatte ich nie zuvor gehört.

Was ist eine Kaskade? Recherchen ergeben: Ein Wasserfall in Form von Stufen. Das passt bereits. Außerdem: Im übertragenen Sinne eine Verkettung von Ereignissen oder Prozessen, wobei alle Ereignisse auf die vorhergehenden aufbauen. Das passt auch. „Cascadian Black Metal – Wither von Drawn into Descent“ weiterlesen

Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire

Ich finde es schade, dass Gedichte über keinen allzuguten Ruf verfügen. Die meisten Menschen erachten sie als langweilig, uninteressant, vielleicht gar als spießig oder anstrengend zu lesen.
Und ja, in den meisten Fällen muss ich leider zustimmen. Gedichte können bisweilen abschreckend sein, allein schon aufgrund ihrer Form: Die Zeilen sind kurz und füllen die Seite nicht aus; in die wenigen Worte, die dort geschrieben stehen, muss viel hinein interpretiert werden; und darüber hinaus können Dinge, die sich reimen, sehr nervig sein. „Leichenromantik: „Ein Aas“ von Charles Baudelaire“ weiterlesen

„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend


Johann Wolfang von Goethe hat große Werke geschrieben, aber auch kleine und feine. Eines davon gebe ich hier wieder – ohne philosophische Hintergedanken, einfach nur ein kleines Gedicht für den Abend… „„Dämmrung senkte sich von oben“ – ein Gedicht zum Abend“ weiterlesen